Exklusive Studie enthüllt (Teil 2)

Sind Muslime im Job benachteiligt?

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BERN - Keine Muslime! Stünde diese Vorgabe in einem Stelleninserat, würde sich ein Arbeitgeber strafbar machen. Eine Diskriminierung lässt sich aber nicht nachweisen, wenn das Kriterium still angewendet wird. Für Muslime ein Problem: 46 Prozent fühlen sich bei der Jobsuche benachteiligt.

Wenn Personalchefs Bewerbungen sortieren, fallen Muslime oder Ausländer mit arabisch klingenden Namen regelmässig durch. Selbst dann, wenn sie einen Schweizer Pass besitzen. Das besagt eine Studie des Umfrageinstituts GfS Bern.

46 Prozent der befragten Muslime geben an, bei der Jobsuche mindestens einmal wegen ihrer Religion diskriminiert worden zu sein. 36 Prozent fühlen sich im Berufsalltag erniedrigt, obwohl ein Grossteil keine religiösen Kennzeichen wie Kopftuch oder Bart trägt.

Mit Diskriminierung sind nicht nur schiefe Blicke und dumme Sprüche am Arbeitsplatz gemeint: 27 Prozent der Muslime fühlen sich gemobbt. 8 Prozent sind sogar überzeugt, dass ihnen wegen ihres Glaubens gekündigt wurde.

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